Musik

„URI_HAMKKE CONCERT“ (우리_함께 콘서트 , WIR_GEMEINSAM KONZERT)

Veranstaltungsdatum
Freitag, 16. Oktober 2020 / 18:00
Ort

Koreanisches Kulturzentrum
Kulturabteilung der Botschaft der Republik Korea
Leipziger Platz 3, 10117 Berlin

Uri Hamkke Konzert

Das Koreanische Kulturzentrum lädt alle Musikliebhaber*innen herzlich zu einem weiteren Online-Konzert seiner Sonderkonzertreihe „Uri_hamkke Concert“ (우리_함께 콘서트 , Wir_Gemeinsam Konzert) mit dem Streichtrio am 16. Oktober 2020 ein.
Das 8. „Wir_Gemeinsam-Konzert“ wird von einem Trio aus Top-Musikern mit Sitz in Deutschland präsentiert, was in Zeiten ohne Corona-Pandemie aufgrund voller Terminkalender seitens der Musiker so gut wie unmöglich wäre.

Byol Kang (Violine, Konzertmeisterin Deutsches Symphonie Orchestra), Isang Enders (Cello, ehemaliger 1. Konzertmeister der "Violoncelli" der Sächsischen Staatskapelle Dresden) und Kyoungmin Park (Viola, einzige koreanische Musikerin der Berliner Philharmonie), diese drei Musiker werden sich speziell für dieses Konzert versammeln, um dem von der Coronakrise erschöpften Publikum eine unvergessliche Aufführung zu bieten.

 

Über das Konzert
Da durch die Corona-Beschränkungen zurzeit leider nicht die Möglichkeit besteht, das Konzert für ein großes Publikum zugänglich zu machen, wird es Live auf Youtube ab 18:00 senden (https://youtu.be/m0QvUVAQkPA) und aufgezeichnet und auf unserem YouTube-Kanal (bit.ly/3dpsS02) veröffentlicht. Wir hoffen, dass wir allen Musikliebhabern durch dieses Konzert ein bisschen Ablenkung in diesen ungewöhnlichen Zeiten bieten können!

 

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
«Divertimento»
für Violine, Viola und Violoncello in Es-Dur, KV 563 (1788)
Byol Kang, Violine / Kyoungmin Park, Viola / Isang Enders, Cello

 

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Byol Kang

Byol Kang

Byol Kang: Die Musik wurde der gebürtigen Salzburgerin als Tochter einer südkoreanischen Komponistin und eines Sängers in die Wiege gelegt. Nach ihrem Umzug ins Rheinland begann Byol Kang im Alter von 8 Jahren mit dem Violinspiel. Nur vier Jahre später debütierte sie in der Berliner Philharmonie mit den Berliner Symphonikern und verfolgt seither eine rege Konzerttätigkeit im In-und Ausland. So gastierte sie bereits in bedeutendsten Konzertsälen, wie u.a. in der Carnegie Hall New York, im Konzerthaus Wien, Gewandhaus Leipzig, in der Beethovenhalle Bonn, Laeiszhalle Hamburg, Bremer Glocke und Nürnberger Meistersingerhalle.

Die Gewinnerin des Deutschen Musikwettbewerbs 2009 und Preisträgerin zahlreicher Internationaler Violinwettbewerbe (Henri Marteau, Lipizer, Varallo Sesia, Max Rostal) konzertierte als Solistin u.a. mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Konzerthausorchester Berlin, der Philharmonie Baden-Baden, den Hofer Symphonikern, dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim, dem Niedersächsischen Staatsorchester Hannover und den Nürnberger Symphonikern.

Mit besonderer Hingabe widmet sich Byol Kang der Kammermusik. In verschiedenen Formationen trat sie u.a. bei den Festspielen Mecklenburg- Vorpommern, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Verbier Festival, dem PODIUM Festival Esslingen und dem Kammermusikfestival 'Spannungen" in Heimbach auf.
Im Januar 2015 erschien bei dem Label GENUIN ihre zweite CD 'Romantic Impressions" mit Werken von Johannes Brahms, Clara Schumann und Edvard Grieg.
Nach Studien in Rostock und Düsseldorf, absolvierte sie 2013 ihr Konzertexamen an der Hochschule für Musik 'Hanns Eisler" Berlin. In dieser Zeit unterrichtete sie dort auch als Assistentin von Prof. Antje Weithaas.
Seit der Spielzeit 2016/17 ist Byol Kang Konzertmeisterin des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin.

Kyoungmin Park

Kyoungmin Park


Kyoungmin Park begann im Alter von sechs Jahren Geige zu spielen. Doch nachdem sie als Elfjährige zum ersten Mal eine Bratsche hörte, fühlte sie sich zu deren dunklen Klang hingezogen und beschloss, auf das tiefere Streichinstrument zu wechseln. 2003 kam die Südkoreanerin zum Studium nach Wien, 2008 ging sie nach Berlin, wo sie an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« zunächst bei Walter Küssner, seit 2010 bei Tabea Zimmermann studierte und dort ihre Ausbildung mit dem Konzertexamen abschloss.

Die mehrfache Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe sowie des 2. Preises und Publikumspreis beim ARD Musikwettbewerb, trat als Solistin u.a. mit der Philharmonie Baden-Baden, der Kammerakademie Potsdam, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Korean Symphony Orchestra sowie der Polnischen Kammerphilharmonie auf und wirkte als Kammermusikerin bei renommierten europäischen und koreanischen Festivals mit. Sie ist Mitglied der Berliner Philharmoniker seit 2018.

Isang Enders

Isang Enders


Für Isang Enders’ frühe Veröffentlichung der Bachsuiten wird in der FAZ sein „überwältigendes spieltechnisches Können und frühreife Auffassungsgabe“ gelobt.
Isang Enders arbeitete mit Zubin Mehta, Christoph Eschenbach und Eliahu Inbal und war als Solist im Wiener Musikverein, Prager Rudolphinum und Konzerthaus Berlin, ebenso wie bei den großen Festivals von Schleswig-Holstein und Paris.
Besonders inspiriert ihn die Zusammenarbeit mit Igor Levit, mit dem er unter anderem bei der Schubertiade Schwarzenberg und beim Beethovenfest auftrat.

Isang Enders konzertiert um die ganze Welt. Eine Asientournee mit der Tschechischen Philharmonie, sowie seine Gastspiele in der Carnegie Hall, der Wigmore Hall und im Concertgebouw Amsterdam stechen dabei besonders hervor. Regelmäig ist er beim Heidelberger Frühling und dem Rheingau Musikfestival zu hören.
1988 in Frankfurt am Main geboren, nahm Isang Enders bereits im Alter von zwölf Jahren ein Jungstudium bei Michael Sanderling auf. Starken Einfluss hatten daraufhin Gustav Rivinius, Truls Mørk und Lynn Harrell. Sein Studium wurde gefördert von der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Im Alter von 20 Jahren unterbrach Isang Enders sein Studium für das Engagement als 1. Solocellist der Sächsischen Staatskapelle Dresden. 2012 verließ er Dresden und unterrichtete für zwei Jahre mit einer Vertretungsprofessur an der Musikhochschule in Frankfurt. Seither widmet er sich dem Weg als Solist.
Isang Enders spielt auf einem Instrument von Jean Baptiste Vuillaume, Paris 1840