Musik

XXVI. Randfestspiele Festival Neue Musik 2018

Veranstaltungsdatum
Freitag, 06. Juli 2018 / 18:00
Ort

Koreanisches Kulturzentrum
- Space GODO -

Eintritt
Eintritt frei–Spenden für die Unkosten des Konzert
XXVI. Randfestspiele Festival Neue Musik 2018

XXVI. Randfestspiele Festival Neue Musik 2018

soundtour Nr. 14 der Randfestspiele / Konzert im Koreanischen Kulturzentrum

 

Freitag, 6. Juli, 18 -22 Uhr
10117 Berlin, Leipziger Platz 3

Eintritt frei – Spenden für die Unkosten des Konzertes werden erbeten

 

Programm

  • Berührung
    Werke von Sujin Lee (UA),Younghi Pagh-Paan, Ernst-Helmuth Flammer, Peter Köszeghy, Dong Myung Kim (UA)
  • Dialog
    Werke von Georg Katzer, Anton Safronow, Il-Ryung Chung, Rene Kuwan (UA), Gwyn Pritchard, Susanne Stelzenbach
  • Tempo
    Werke von Laurie Schwartz, Antonis Anissegos, Rainer Rubbert, Eunsil Kwon (UA) Helmut Zapf und Lothar Voigtländer

Ausführende

  • Carin Levine – Flöten, Sebastian Lange- Saxophone
  • Ensemble Good Mori – Leitung: Eunsil Kwon
    Yoojeong Chung – Gaygeum
    Ahreum Lee – Haegum
    Youngpil Choi – Piano
    Leitung: Eunsil Kwon
  • Ensemble JungeMusik Berlin:
    Klarinette: Matthias Badczong
    Violine: Yumi Onda,
    Viola: Mike Flemming

    Cello: Isabelle Klemt, Michal Vitale
    Bass: Matthias Bauer
    Akkordeon: Christine Pate

    Piano: Nadezdy Tseluykina
  • Andre Bartetzki - Elektronik

 

XXVI. Randfestpiele Zepernick - WEGUNGEN
5.- 8. Juli 2018

Die alte Dorfkirche im Winkelangerdorf in Zepernick, am nordöstlichen Rand von Berlin gelegen, hat sich seit fast drei Jahrzehnten zu einem beliebten Konzertort entwickelt.

Die Festspiele gibt es seit 26 Jahren und seit 14 Jahren haben die Festspieltage einen „Reisetag“, die soundtour. An diesem Tag geht es aus der Kirchengemeinde heraus in Nachbarorte in Bezirke der Stadt Berlin, oder in andere Dörfer am Rand Berlins.

Wir sind sehr froh und dankbar, dass wir dieses Jahr mit der soundtour im Koreanischen Kulturzentrum Berlin einen ganzen Abend zu Gast sein können. Schon seit nun mehr auch 14 Jahren haben wir intensiven Kontakt zu der koreanischen Musikszene, zu der Neuen Musikszene in Südkorea und ihrer im stärker werdenden Suche nach ihren Wurzeln in der traditionellen koreanischen Musik. Ein spannender Prozess der auch westliche Komponisten herausfordert, sie entdecken diese alten Instrumente und beginnen für sie zu komponieren, Verbindungen zu schaffen zwischen verschieden Klangwelten, zwischen Alt und Neu. Wir sind glücklich dass wir dies über Jahre bislang mit begleiten konnten. Und auch in Zukunft jungen koreanischen und europäischen Komponisten Aufführungsmöglichkeiten und Aufträge zur Zusammenarbeit mit koreanischen Musikern bieten möchten und so eine besondere Art der Entwicklung der Musik in der Welt hautnah am Rand von Berlin/Brandenburg spürbar werden soll.

Unser Musikmarathon startet an dem genannten Wochenende wie gewohnt in den beiden, durch den Kirchgarten eng verbundenen Gebäuden Kirche und Gemeindehaus mit einer Vielzahl von Konzerten und wird zu einem Hör- und Kommunikationszentrum, eingetaucht in neueste Klänge und Kompositionen unserer Zeit. Und am Freitag, dem zweiten Tag unseres Festival in diesem Jahr können wir in dem Koreanischen Kulturzentrum gastieren.

Mit dem Motto Wegungen wollen wir auf die Vielfalt von Bewegungen hinweisen, die das Leben durchdringen. Das Wort kann für die verschiedensten Dinge stehen und lässt uns einen Hauch von Ursprünglichkeit erahnen, aber auch die Strenge von etwas endgültig Festgelegtem schmecken.

Vieles gehört dazu, um Wegung(en) zu schaffen: Aufbrechen, Roden, Urbarmachen, Begehbarmachen, Befestigen, Eingrenzen, Fixieren. Gleichzeitig ist es natürlich der Hauptwortstamm des heute viel benutzen Wortes Bewegung(en).

Was gibt es nicht alles zu „bewegen“, oder können wir mit dem Begriff Bewegung versehen:

Vorwärts – und Rückwärtsbewegung, Schwenkbewegung, Reformbewegung, Lenkbewegung, Sozialbewegung, Raumbewegung, Lichtbewegung, Klangbewegung, etc.

In allen aber steckt das Basiswort Wegung, welches mannigfaltige Assoziationen zu läßt. Dem wollen wir bei unseren Vorbereitungen auf das Festival im kommenden Jahr nachspüren und dabei die verschiedenen Momente von Wegungen und Bewegung beleuchten.

Alles, was sich in der Gesellschaft im Großen und Kleinen bewegt, es ist immer von den Ursprüngen der Wegungen erfasst.

Viele müssen täglich im Kleinen und aufs Neue ihre Rodungen durchs Leben finden, manche gelangen nie zum Befestigen, andere befestigen nur, Konflikte reißen auf... und im Großen: welche Wegungen wird unser Europa finden, wer sucht, nimmt mit, befestigt nur, oder zertritt...?

Wir denken, dass unser Festival hier am Rand von Berlin, schon immer (und längst mit internationaler Ausstrahlung) eine Rodung, ein Urbarmachen, aber auch fixieren und bewahren sein wollte und war.

Unser Ziel ist und bleibt es, das kommunikative Element der Konzerte zu befördern, denn es bringt Wege nicht nur zu den verschiedensten Hörauffassungen, sondern auch zwischen das Publikum und die Musiker und Komponisten. Diese Wegungen strahlen in die Region und weit darüber hinaus.

Schon immer war uns, neben dem regionalen kompositorischen Schaffen von Berliner und Brandenburger Komponisten, das nationale und internationale Schaffen wichtig und nicht wenige Künstler erfuhren hier mit ihrem Werk eine Aufführung oder Uraufführung.

Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte unserer Hompage www.randspiele.de